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MarketsInsight – Mai 2020

„V“ im Visier Welchen Erholungspfad HSBC aktuell erwartet und was das für Anleger heißt
13. Mai 2020
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    „Mittelfristig bleiben Risiko-Assets attraktiv“

    Gerade als wir uns daran gewöhnt hatten, die tägliche Reproduktionsrate als den neuen Zins anzusehen, beendet das Robert-Koch-Institut (RKI) seine regelmäßigen Pressebriefings, die zuletzt zweimal in der Woche stattfanden. Zur Einordnung des Geschehens sei das Informieren der Öffentlichkeit nicht mehr in demselben Maße erforderlich wie zu Beginn der Virus-Krise. Damit suggeriert das RKI, dass wir nun in eine mehr oder weniger kontrollierbare Phase der Pandemie eingetreten sind. In diesem Sinne haben auch die Kapitalmärkte ein halbwegs stabiles Verständnis der Situation entwickelt. Der bisherige Verlauf der globalen Aktienmärkte, der ein konjunkturelles „V“ zumindest andeutet, und die rückläufige Intensität der Tagesbewegungen belegen dies. Konjunkturdaten, so verheerend sie auch ausfallen, sind vor diesem Hintergrund kaum von Interesse – sie beschreiben schließlich die Vergangenheit.

    Eher zukunftsgerichtet ist der Nachrichtenfluss rund um Gewinne und Dividenden. Hier werden allmählich die Realitäten des aktuellen Wirtschaftseinbruchs zur Kenntnis genommen. Analystenschätzungen und Terminkontrakte reflektieren eine beträchtliche Reduktion der Dividenden in diesem Jahr. Auch kann aus den immer noch deutlich ausgedehnten Risikoaufschlägen im Bereich der Unternehmensanleihen ein massiver Anstieg der Ausfallraten herausgelesen werden. Die derzeit steilen Lernkurven im Umgang mit der Pandemie sprechen jedoch ebenso gegen eine „Endogenisierung“ der Krise wie die massive geld- und fiskalpolitische Antwort. Angesichts der damit verbundenen exzessiven Monetisierung der Staatsschulden spricht mittelfristig vieles für Risiko-Assets: Aktien, und hier insbesondere asiatische Werte, sowie Unternehmensanleihen quer durch das Bonitäts- und Länderspektrum.

    Die nach der fulminanten Gegenbewegung der letzten Wochen erreichten Bewertungsniveaus der Aktienmärkte unterstellen allerdings einen nahezu störungsfreien Weg zurück in die Normalität. Sie bieten daher wenig Spielraum für Rückschläge bei der Erholung aus der Pandemie und der wirtschaftlich-fundamentalen Entwicklung. Gleichzeitig haben Geld- und Fiskalpolitik ihre Karten weitgehend aufgedeckt. Der Grenznutzen weiterer Stützungsmaßnahmen dürfte daher gering ausfallen, solange die Intensität des globalen Lock-Down nicht signifikant und vor allen Dingen nachhaltig abnimmt. Die Reproduktionsrate verdient daher zumindest in der näheren Zukunft unsere Aufmerksamkeit.

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    Inhalte

    • Weitsicht: „China ist Impulsgeber der globalen Erholung“
    • Im Fokus: Auf der schwierigen Suche nach Normalität
    • Thema des Monats: Marktneutrale Lösung in turbulenten Zeiten
    • Renten: Nachfragesog stabilisiert Asiens High Yields