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MarketsInsight – April 2020

Impulsgeber China
Chinesen fahren Wirtschaft langsam wieder hoch – auch Deutschland profitiert davon
22. Apr 2020
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    Inhalte

    • Weitsicht: „Ein Neustart der Wirtschaft ist wichtiger als Liquidität“
    • Im Fokus: Vorbei ist es wohl noch nicht
    • Renten: Positive Aspekte an den Märkten würdigen
    • Thema des Monats: Stark im Umfeld schwankender Kurse

    "Längere Zeit der Zinslosigkeit und eine stärkere Differenzierung nach Ländern und Regionen zu erwarten"

    Wenigstens an kräftigen Kursgewinnen konnte man sich in den vergangenen ansonsten zermürbenden Wochen erfreuen. Damit dürfte die in erster Linie durch Panik geprägte erste Phase der Krise abgeschlossen sein. Auf dramatische, beispiellose Verluste folgte eine fulminante Erholung. Dabei treten regionale und sektorale Divergenzen zu Tage, die durchaus richtungsweisenden Charakter für die Zukunft haben. So hat etwa ein Investment in den US-Technologie-Index Nasdaq aus Sicht eines in Euro buchenden Anlegers seit Jahresanfang nur ein leicht negatives Ergebnis erbracht. Dies gilt auch für den oft als Referenz angeführten berühmten US-Elektronik-Konzern, dessen Marktkapitalisierung schon vor Ausbruch des Virus den Börsenwert des kompletten Dax übertraf – und letzterer zählt mit knapp 20 Prozent Jahresverlust eher zum Mittelfeld. In die Spitzengruppe gehört dagegen mit dem Shanghai Shenzen CSI 300 ein Vertreter des modernen China.

    Natürlich trägt auch der zeitliche Versatz der Pandemie zu den unterschiedlichen Marktverläufen bei. Ein Vergleich der Einkaufsmanagerindizes von China und dem schwer gebeutelten Italien zeigt die Gegensätzlichkeit: Einem beispiellosen Absturz in Italien steht ein ebenso kräftiger Rebound in China entgegen. Dass der in China zurück zur Normalität bereits beschrittene Wegabschnitt tatsächlich optimistisch stimmen kann, belegen ausgewählte Aktivitäts-Indikatoren wie der tägliche Kohleverbrauch, die Immobilienumsätze und nicht zuletzt der „Resumption of Work Index“. Hiernach sind in den größeren Städten mittlerweile etwa 80 Prozent der Beschäftigen an ihren Arbeitsplatz zurückgekehrt – Anfang März lag dieser Wert erst bei rund 50 Prozent.

    Die Gefahr, dass sich die durch die Pandemie ausgelöste Krise „endogenisiert“, ist natürlich noch nicht vollständig gebannt. Die sprunghaft ansteigende offene oder verdeckte Arbeitslosigkeit und der Kreditzyklus mit all seinen Rückkopplungen über den Finanzsektor könnten Zweitrundeneffekte entfalten, sollte der Exit nicht so reibungslos verlaufen wie derzeit vom Kapitalmarkt unterstellt. Auch die Währung – der US-Dollar hat in den letzten Wochen trotz beispielloser Lockerungen seitens der US-Notenbank deutlich aufgewertet – bringt die Frage nach der Stabilität der globalen Finanzarchitektur und insbesondere die einiger Schwellenländer zurück ins Rampenlicht.

    Dennoch: Auf dem Weg in die Nach-Corona-Zeit scheint eine erste wichtige Etappe zurückgelegt. Der anfänglichen Panik folgt nun eine Phase der ausgewogeneren Bewertung der Fakten und der denkbaren Szenarien. In Umrissen bereits erkennbar werden im Zuge dessen eine längere Zeit der Zinslosigkeit und eine stärkere Differenzierung nach Ländern und Regionen. Die aktuellen Marktentwicklungen unterstreichen dies.

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