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2021 Investment Outlook

Die “Restoration Economy”
08. Dez 2020
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    Recording zum Outlook-Webinar

    Ausblick Global CIO

    2020 ist für uns eines der herausforderndsten Jahre gewesen. Deshalb ist es umso erfreulicher, dass es jetzt am Jahresende einen Lichtblick gibt. Mehrere Impfstoffe wurden getestet. Die Ergebnisse geben Anlass zur Hoffnung, dass sich in 2021 unser Alltag, aber auch die Finanzmärkte langsam wieder in Richtung Normalität entwickeln dürften. Wir bei HSBC Global Asset Management bezeichnen diese Phase, die auch unseren Marktausblick stark prägt, auch als „Restoration Economy“.

    Von einer solchen Phase spricht man, wenn sich das globale Wachstum nach einer starken Erholung, wie wir sie in den letzten sechs Monaten gesehen haben, wieder abschwächt. Das wirkt sich auch auf unsere Renditeprognosen aus. Infolge der außergewöhnlich schnellen Erholung der meisten Anlageklassen seit März dürften die erwarteten Renditen generell niedriger sein – zwar immer noch attraktiv, aber wegen des höheren Kursniveaus niedriger.

    Dennoch gibt es weiterhin viele interessante Anlagemöglichkeiten für Investoren. So sind z. B. globale Unternehmensanleihen, Schwellenländeranleihen und alternative Anlageklassen unserer Meinung nach attraktiv bewertet. Als Region ist insbesondere Asien interessant. Denn Asien hat das Virus gut im Griff und zeigt eine bewundernswerte ökonomische Robustheit. Unter Bewertungsaspekten sollte man einen Blick auf asiatische Hochzinsanleihen und asiatische Small-Caps bzw. Nebenwerte werfen.

    Als Chief Investment Officer trage ich u. a. die Verantwortung dafür, dass unsere Fondsmanager und Analysten so ausgestattet sind, dass sie Anlageopportunitäten nutzen können – vor allem wenn die Renditeniveaus, wie wir es erwarten, moderat sein dürften. Vor diesem Hintergrund werden wir weiter in unsere Investmentplattform und in die Weiterbildung unserer Mitarbeiter investieren sowie neue Mitarbeiter akquirieren. Außerdem wollen wir unseren Nachhaltigkeitsfokus weiter schärfen, um langfristig einen Mehrwert zu schaffen. Ich freue mich sehr auf das neue Jahr und wünsche allen unseren Kunden ein glückliches und erfolgreiches 2021.

    Joanna Munro
    Global Chief Investment Officer, HSBC Global Asset Management

     

    Makro-Ausblick

    Joe Little
    Global Chief Strategist

    2021 Investment Outlook

    Joe Little, Global Chief Strategist

    2020 war ein ereignisreiches Jahr für Anleger: Es brachte sowohl den schnellsten Bärenmarkt als auch die schnellste Erholung aller Zeiten. Die Zentralbanken unterstützten das Wirtschaftssystem und trieben die Märkte zu einer Rally an. Die Zinssätze dürften für eine längere Zeit niedrig bleiben, die Kapitalmarkt-Linie ist niedriger und flacher. Ausgewählte Anlagen sind attraktiv bewertet: Dazu zählen zum Beispiel globale Unternehmensanleihen, Schwellenländeranleihen und alternative Anlageklassen.

    Wir gehen davon aus, dass 2021 eine Zeit der schrittweisen Erholung für die Volkswirtschaften sein wird. Deren Tempo und deren Stärke werden von der lokalen und regionalen Dynamik, dem Ausmaß der politischen Unterstützung und der Verfügbarkeit eines Impfstoffs abhängen. Dabei wird das Thema Nachhaltigkeit verstärkt in den Fokus rücken – angetrieben von dem Ziel, eine „verbesserte neue Normalität“ zu erreichen.

    Ein Jahr anhaltender wirtschaftlicher Erholung dürfte die Gewinne stützen. In Bezug auf die Portfolio-Positionierung halten wir es daher für zu riskant, die „Restoration Economy“ zu verkaufen oder unterzugewichten.

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    Fixed-Income-Ausblick

    Xavier Baraton
    Global CIO Fixed Income, Private Debt and Alternatives

    2021 Investment Outlook

    Global CIO Fixed Income, Private Debt and Alternatives

    Die Inflation ist niedrig, und niedrige Zinsen sorgen dafür, dass die Staatsschulden hoch bleiben. Gleichzeitig verhindern sie, dass das Wachstum unter Potenzial sinkt. Vor diesem Hintergrund erwarten wir für die kommenden 12 Monate niedrige Renditen von Staatsanleihen.

    Unternehmen sollte sich nun um ein konservativeres Bilanzmanagement bemühen. Die Schere zwischen Gewinnern und Verlierern dürfte jedoch immer weiter auseinanderklaffen. Gründe dafür sind eine ungleichmäßige Erholung, die Beschleunigung von Trends wie der Digitalisierung sowie die Frage der Eignung der Wertpapiere für Zentralbankprogramme. Aufgrund dieser Verzerrungen ist es entscheidend, die richtigen Emittenten auszuwählen – insbesondere am unteren Ende des High-Yield-Segments.

    In diesem Umfeld dürfte es einen Mehrwert schaffen, auf die Auswahl und Bereitschaft zum schnellen Handeln zu achten. Auf mittlere Sicht ist Asien im Hinblick auf Stabilität, Bewertung und Diversifikationsvorteile unser Favorit. Bei den Industrieländern bevorzugen wir die USA aufgrund ihrer besseren wirtschaftlichen Aussichten. Ferner halten wir Schwellenländeranleihen für attraktiv, besonders in den Lokalwährungen. Darüber hinaus sehen wir interessante Opportunitäten bei Asset Backed Securities.

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    Aktien-Ausblick

    Bill Maldonado
    Global CIO Equities, CIO Asia Pacific

    Die Unterstützung der Politik hat zwar eine starke Erholung der Aktienmärkte vorangetrieben, doch es gibt bemerkenswerte Unterschiede bei der Performance verschiedener Segmente. Die regionale Divergenz lässt sich damit erklären, wie die jeweiligen Länder mit der Covid-19-Krise umgegangen sind. Für einige Märkte, insbesondere die USA, war die Tendenz der Anleger zu defensiven Wachstumsaktien jedoch noch bedeutender. Daher gibt es große Unterschiede bei den Entwicklungen der Aktienmärkte und der Anlegerportfolios.

    Einige Märkte scheinen nun als Folge davon stark unterbewertet zu sein. Nachzügler könnten möglicherweise ein starkes Comeback erleben, sobald die Impfstoffsituation klarer wird und die wirtschaftliche Erholung an Fahrt gewinnt. Die Treiber für die diesjährigen Outperformer bleiben jedoch bestehen. Zum Beispiel werden Unternehmen aus der Healthcare-Branche, die in der Pandemie in den Mittelpunkt rückten, wahrscheinlich weiterhin outperformen; dieser Trend dürfte durch das zu erwartende kräftige Gewinnwachstum im Jahr 2021 unterstützt werden. Da Covid-19 weiterhin die Schlagzeilen dominiert, gehören die wirtschaftlich weit entwickelten asiatischen Länder zu unseren Favoriten; dort sind die Fundamentaldaten im Vergleich zur übrigen Welt vergleichsweise stark.

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    Multi-Asset-Ausblick

    Jean-Charles Bertrand
    Global CIO Multi-Asset

    Aufgrund der stetigen Unterstützung der Fiskalpolitik und der Zentralbanken sehen wir die Risikoaktiva in einem Zeitraum von 12 Monaten recht positiv. Neue Nachrichten können zwischenzeitlich aber für Volatilität und Schwächephasen sorgen. Aus diesem Grund ist ein aktiver Asset-Allocation-Ansatz wichtig. Wir halten an einer moderaten Übergewichtung von Aktien und sowie von Unternehmensanleihen fest; anstatt auf Staatsanleihen zu setzen, bevorzugen wir andere defensive Strategien. Liquid Alternatives, insbesondere Managed Futures und Trendfolgestrategien, sollten eine wichtige Rolle spielen, um Risiken zu streuen.

    Die globale konjunkturelle Erholung und die Outperformance des chinesischen Wachstums kommen den meisten Anlageklassen in den Schwellenländern zugute. Bei Aktien kombinieren wir übergewichtete Positionen in defensiven nordasiatischen Märkten mit zyklischen Märkten wie Brasilien; unser Ziel dabei ist eine Barbell-Strategie. Die Divergenz innerhalb der Anlageklassen, wie beispielsweise die gegensätzlichen Entwicklungspfade von zyklischen Aktien und Titeln aus dem Sektor der digitalen Wirtschaft, trägt zu dem Fokus auf Intra-Asset-Class-Allocation bei. Wir bevorzugen eine disziplinierte Rückkehr zu den Märkten, die bislang eher vernachlässigt wurden; auf diese Weise wollen wir Spannungen und Verzerrungen bewältigen, die sich aufgrund unterschiedlicher Zeitpunkte der Nachrichten über Impfstoffe, fiskalpolitische Impulse und über schwächeres Wachstum ergeben haben.

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    Responsible-Investment-Ausblick

    Melissa McDonald
    Global Head of Responsible Investing

    Als frühzeitiger Unterzeichner der von den Vereinten Nationen unterstützten Grundsätze für verantwortungsbewusstes Investieren (Principles for Responsible Investment) haben wir uns verpflichtet, Umwelt-, Sozial- und Governance-Faktoren (ESG) in unsere Investitionsentscheidungen einzubeziehen. Die ESG-Integration findet bei uns nicht im Rahmen eines „One-Size-Fits-All-Prozesses“ statt, sondern wir berücksichtigen, dass ESG-Faktoren je nach Branche unterschiedliche Auswirkungen auf die Finanzkraft von Unternehmen haben.

    Die Covid-19-Krise beeinflusst die sozialen Kriterien besonders stark. Bereits vor der Pandemie stellten wir fest, dass soziale Probleme einen wesentlichen Teil unserer Bewertung in allen Sektoren ausmachten. Mit einem stärkeren regulatorischen Schwerpunkt auf Themen wie Gesundheit sowie Sicherheit der Arbeitnehmer, auf Leistungen für Mitarbeiter und Zeitarbeit werden die Herausforderungen für diejenigen Unternehmen jetzt größer, die sich nicht angemessen mit diesen Paradigmenwechseln befassen. Die Beachtung sozialer Aspekte wird zunehmend zu einer finanziellen Notwendigkeit; das zeigt auch die diesjährige Outperformance der Unternehmen, die im Hinblick auf ESG-Faktoren führend sind.

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    Alternative-Anlagen-Ausblick

    Xavier Baraton
    Global CIO Fixed Income, Private Debt and Alternatives

    In einer Welt, in der Renditen für lange Zeit vermutlich niedrig bleiben, sollte die Integration Alternativer Anlagen in unsere Portfolios zum Mainstream werden. Liquide ebenso wie illiquide Alternative Investments bieten Diversifikationsvorteile.

    In den Private-Equity-Sektor zu investieren anstatt auf börsennotierte Aktien zu setzen, ist sinnvoll, wenn Renditen auf High-Beta-, Small-Cap- und Value-Faktoren ausgerichtet sind; gerade solche Anlagen dürften von einer fortschreitenden wirtschaftlichen Erholung besonders profitieren. Hedge-Fonds erscheinen ebenso attraktiv, bieten sie doch interessante Möglichkeiten, Rückschläge an den Märkten abzumildern und Risiken zu streuen – insbesondere im Vergleich zu risikoträchtigen Anlagen.

    Wir sind der Ansicht, dass die öffentlich zugänglichen Märkte derzeit Immobilienaktien unterbewerten; mit ihrer aktuellen Bewertung und auf der Grundlage konservativer Wachstumsprognosen liefern diese Titel attraktive langfristige Renditen. Im Bereich Infrastructure Debt sehen wir weiterhin gute Chancen in den entwickelten Märkten, und zwar im gesamten Kapitalspektrum. High-Yield-Strategien dürften eine interessante Möglichkeit darstellen, um höhere Renditen zu erzielen.

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    Liquidity-Ausblick

    Jonathan Curry
    Global CIO Liquidity, CIO USA

    Niedrige Zinsen auf lange Sicht – diese Aussicht hat dazu geführt, dass sich die Teilnehmer am Geldmarkt wieder über negative Zinssätze Sorgen machen. Wir sind zwar bereit, negative Renditen zu steuern, falls es dazu kommt; aber wir gehen weiterhin davon aus, dass sich der allmähliche Rückgang der Geldmarktsätze in den meisten Währungen der Industrieländer bald abflachen wird. Wir setzen auf eine längere Duration, wenn wir von Zinssenkungen ausgehen.

    Aufgrund der Unterstützung durch die Zentralbank sind die Credit Spreads im Vergleich zum Jahresanfang deutlich gestrafft. Daher gibt es Anreize für Anleger, nach einem zusätzlichen Kreditrisiko Ausschau zu halten, ohne dass dies möglicherweise ausreichend belohnt würde. Eine sorgfältige Auswahl der Emittenten ist wichtig, wobei der Schwerpunkt auf der Liquiditätsresilienz liegt. Wir halten es für ratsam, dass Geldmarktfonds ausreichende Liquiditätspuffer aufrechterhalten. Auch wenn es im Jahresverlauf 2021 einen Impfstoffs gegen Covid-19 geben wird – das schließt nicht aus, dass es zu weiteren Marktstörungen aufgrund einer möglicherweise langwierigeren zweiten Pandemie-Phase kommen kann.

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